Welche Betriebssysteme wurden 2019 am häufigsten verwendet?

77 %. Diese Zahl knallt wie ein Urteil: Im Juni 2019 dominiert Windows die Computerwelt mit 77 % des weltweiten Marktes. macOS versucht mitzuhalten, ohne den Unangefochtenen zu entthronen. Linux und Chrome OS hingegen bleiben Nischenprodukte: gerade einmal 2 % Marktanteil. Auf Mobilgeräten ist die Geschichte ganz anders. Android behauptet seine Hegemonie, während iOS von Apple sich mit einem Fünftel der Geräte begnügt.

Diese Zahlen, die von StatCounter stammen, erzählen mehr als nur Gewohnheiten: Sie zeichnen die Brüche, offenbaren die Geschwindigkeit der Veränderungen und die ständigen Wandlungen der digitalen Welt.

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Marktanteilsübersicht der Betriebssysteme im Juni 2019

Die Geschichte ändert sich nicht: Windows setzt sich dank jahrzehntelanger Industrievereinbarungen und einer omnipräsenten Präsenz auf neuen Geräten durch. macOS hat seine Anhänger, vor allem im kreativen Bereich, aber nichts hilft, seine Community bleibt in der Welt eine Minderheit. Linux zieht vor allem diejenigen an, die gerne selbst Hand anlegen, Bastler und erfahrene Informatiker; seine Abwesenheit auf den PCs der breiten Öffentlichkeit versperrt ihm den Weg zu einer massiven Akzeptanz.

Android erobert den mobilen Markt durch Vielfalt und Demokratisierung der Geräte. Vom Einstiegsmodell bis zum technologischen Flaggschiff findet jeder seinen Platz. iOS zieht seinen Weg mit Strenge, treu seinem geschlossenen Ökosystem: das ist eine Stärke, aber auch die Einschränkung eines Kreises von Eingeweihten. Was die Relikte wie Windows Phone betrifft, so räumen sie das Feld: zu wenige Apps, zu wenig Verbreitung in der Weltbevölkerung.

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Für eine vollständige und detaillierte Ansicht der betreffenden Zahlen genügt ein Blick auf die am häufigsten verwendeten Betriebssysteme.

Welche Faktoren bestimmen die Dominanz der Betriebssysteme?

Keine Überraschung: Die Benutzeroberfläche macht den Unterschied. Eine Software, die Sicherheit vermittelt und leicht zu verstehen ist, bindet die Nutzer. Das Gegenteil führt zur Flucht.

Die Softwaregewohnheiten wiegen schwer. Ob man nun mit PowerPoint arbeitet oder Photoshop nutzt, der Wechsel der Werkzeuge bereitet kalte Schauer. Ein vertrautes Umfeld zu verlassen, bedeutet, seine Orientierung und manchmal auch seine wichtigsten Daten zu riskieren.

Die Reaktion auf Sicherheitslücken prägt das Bild jeder Plattform. Ein Anbieter, der schnell Patches bereitstellt, gewinnt Vertrauen, ein Akteur, der eine Sicherheitslücke schleifen lässt, entmutigt auf lange Sicht.

Bleibt die Frage des Preises. Zwischen den Betriebssystemen, die mit dem Gerät geliefert werden, und den Open-Source-Alternativen, entscheidet sich die Mehrheit für die Einfachheit: man nimmt, was bereits installiert ist, und gewöhnt sich daran, es gibt keinen Grund, weiter zu suchen.

Kriterien Einfluss auf die Popularität
Ergonomie Die Nutzer legen Wert auf Einfachheit und Schnelligkeit der Einarbeitung
Softwarekompatibilität Sicherzustellen, dass man seine Schlüsselanwendungen wiederfindet, bindet das Publikum langfristig
Sicherheit Robustheit und Reaktionsfähigkeit bei der Behebung von Schwachstellen haben einen nachhaltigen Einfluss
Wirtschaftlichkeit Enges Budget lenkt oft zur vorinstallierten Software oder zu kostenlosen Lösungen

Gruppe von Studenten, die an einem Tisch im Café diskutieren

Was sich seit 2019 verändert hat und sich abzeichnet

In wenigen Jahren hat sich die Umgebung tiefgreifend verändert. Computer, Smartphones und Tablets kommunizieren nun kontinuierlich miteinander und verwischen die Grenze zwischen stationären und mobilen Universen. Die Anwendungen folgen dieser Fluidität und sind in der Lage, ohne Unterbrechung von einem Bildschirm zum anderen zu wechseln.

Parallel dazu duldet die Sicherheit keine Improvisation mehr: Jeder Angriff, jede Schwachstelle, die öffentlich gemacht wird, zwingt die Hersteller, ihre Wachsamkeit zu erhöhen. Vertrauen muss sich durch sofortige Reaktionsfähigkeit verdienen.

Einige Trends prägen diese bewegte Landschaft:

  • Immer mehr koexistieren mehrere Systeme in einem Unternehmen oder auf einem einzelnen Arbeitsplatz: Die Wahl erfolgt nach Nutzung, weniger nach Tradition.
  • Automatische Updates sind zur Norm geworden: Sie sichern kontinuierlich, was alle dazu zwingt, Schritt zu halten.
  • Das massenhafte Auftreten von vernetzten Geräten zwingt dazu, Systeme zu konzipieren, die ohne Grenzen miteinander kommunizieren.

Eine einzige Regel scheint in diesem umkämpften Sektor zu gelten: Niemand ist vor plötzlichen Umwälzungen gefeit. Die Karten des Marktes der Betriebssysteme können von heute auf morgen neu gemischt werden, und diejenigen, die sich dort niederlassen, müssen ein waches Auge haben; der Weigerung, sich weiterzuentwickeln, wird nie lange verziehen.

Welche Betriebssysteme wurden 2019 am häufigsten verwendet?